Frühlingsmärchen

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Mehr über das Frühlingsmärchen

Liebe engagierte Menschen mit Visionen,
um das Gesamtverständnis zu erhöhen, werden hier einzelne Details zum Tag der Alternativen erläutert:

Die Ausgangslage

Der "normale Wahnsinn", so beschreibt der Volksmund die heutigen weltweiten, zum Teil katastrophalen Zustände. Nennen wir es "globale Krise". Immer mehr Menschen kommen jedoch zu der Einsicht, "dass es so nicht mehr weitergehen kann". Viele glauben aber noch, „man kann eh nix ändern.“

Aus dem Bewusstsein über diese Verhältnisse wächst weltweit eine engagierte Bewegung, eine ständig steigende Zahl von Menschen und Organisationen, die sich für einen grundlegenden Wandel einsetzt. Visionen, Ideen, alternative Lösungen und konkrete Beispiele dafür werden in allen Lebensbereichen entwickelt und auch gelebt - und tragen damit zur Entstehung einer neuen, zuversichtlicheren Realität bei. 

Diese Bemühungen verlaufen bisher jedoch oft isoliert voneinander, obwohl sich das zugrunde liegende Wollen meist überschneidet, und trotz der ebenfalls bereits beginnenden Vernetzungsbestrebungen.

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Die Vision des Frühlingsmärchens

Stellt Euch einfach mal vor, weltweit gehen an einem gemeinsamen Tag Millionen von Menschen, Organisationen und Initiativen in zahlreichen Städten für einen inneren sowie äußeren Wandel in ein harmonisches und freudvolles Leben von Mensch und Natur auf die Strasse.

Stellt Euch weiterhin vor, diese engagierten Menschen präsentieren dort auf konstruktive Weise ihre jeweiligen Visionen, Ideen, alternativen Lösungsangebote und konkreten Beispiele - und zeigen damit auf, wie viele Alternativen es bereits heute gibt.

Wie öffentlichkeitswirksam diese Aktion sein wird, um das Bewusstsein für diese Vielfalt an Lösungen zu verbreiten und zu vertiefen - ähnlich wie zuletzt am 15.11.2011 im Rahmen der Occupy-/ Global Change-/Real Democracy-Bewegung -, aber diesmal fokussiert auf die Vielfalt der Lösungen!

Und stellt Euch ebenfalls vor, wie dieses gemeinsame Auftreten für einen substantiellen Wandel uns gegenseitig bestärken kann und ein neues WIR-Gefühl entstehen lässt, durch das wir diesem Wandel spürbaren Aufschwung verleihen.

So etwas ist einmalig, das hat es in dieser Form noch nie gegeben.
Die Zeit ist reif dafür.

Die Vision des Frühlingsmärchens lautet also: die bereits vorhandene, vielfältige Bewegung in Richtung nachhaltiger Veränderung sicht- und begreifbar zu machen, ihr durch unser Zusammenwirken Aufwind zu geben, um Raum für einen breiteren konstruktiven Dialog über gemeinsame Lösungswege zu eröffnen.

Das Frühlingsmärchen möchte vor allem Initialzündung sein, um umfangreiche gesellschaftliche Diskussionen über Alternativen nachhaltig in Gang zu bringen, von der aus eine Einigung über konkrete gemeinsame Umsetzungen erst möglich wird.

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Der Geist des Events

Die Geisteshaltung, die dem Frühlingsmärchen zugrunde liegt:

  • Wir wollen einen grundlegenden Wandel.
  • Wir möchten einen sinnvollen Beitrag leisten für eine bessere Welt. 
  • Wir wollen eine fröhliche und lebendige Stimmung verbreiten, die die Menschen ermutigt, sich in ihrem Denken und Handeln dem Wandel anzuschließen.

Siehe hierzu auch die grundlegende Ausrichtung des Frühlingsmärchens.

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Motivation & Nutzen: wozu das Ganze?

Das Frühlingsmärchen kann vieles bewirken und bewegen!
Die nutzbringende Wirkung soll hier anhand folgender Beispiele beschrieben werden:

  • Signalcharakter: ein kräftiges Zeichen für einen positiven Wandel setzen
  • die große Vielfalt an Lösungsansätzen bekannt machen
  • auch Lösungen jenseits des „Mainstreams“ ins Gespräch bringen
  • Wege aus der Ohnmacht des Einzelnen heraus aufzeigen
  • Werbung für die eigenen Ideen betreiben, die Ideen anderer kennen lernen
  • durch gemeinsames Auftreten starke Aufmerksamkeit bei einer breiten Öffentlichkeit erzielen
  • die gesamtgesellschaftliche Diskussion von Alternativen anregen
  • die Entstehung von WIR-Gefühl stärkt den Einzelnen, aber auch die Bewegung als Ganzes
  • die Aktion eröffnet Möglichkeiten weiterer Zusammenarbeit (regionale und fachbezogene Synergien)

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Konkrete Umsetzung

Wir sind keine Partei und verzichten daher auf ein konkreteres Programm im Vorfeld. An dessen Stelle tritt unsere grundlegende Ausrichtung auf Werte, die allen Teilnehmenden gemeinsam sind.

Die konkrete inhaltliche Ausrichtung bestimmen die TeilnehmerInnen der jeweils lokalen Events selbst, so dass zunächst ein bunter und breit gefächerter Strauss an unterschiedlichen Lösungsangeboten präsentiert wird.

Die ersten regionalen Veranstaltungen finden bereits dieses Jahr im deutschsprachigen Raum statt, beginnend am 12. Mai 2012.
Der genaue Termin für einen weltweiten Mega-Event hängt davon ab, wann die Resonanz entsprechend groß genug ist. Zur Zeit streben wir den 12.05.2013 an.

Aus diesen Aktionen können dann weitere Schritte der Zusammenarbeit entstehen. Denkbar ist z.B., dass sich regionale / länderspezifische Arbeitsgruppen zu den einzelnen Themen-bereichen bilden, um die vorhandenen Lösungsvorschläge strukturiert, sachlich und ergebnisorientiert weiter zu diskutieren. Eine letztliche Zielsetzung wäre, regional / länderspezifisch zu demokratisch vereinbarten, gemeinsamen Visionen zu kommen, deren Umsetzung anschließend schrittweise geplant werden kann.

In welchen Lebensbereichen werden Lösungen aufgezeigt?

Lösungen können in allen Lebensbereichen aufgezeigt werden!
Beispiele:

  • die Friedensbewegung stellt z.B. Konzepte für modernes Konfliktmanagement vor;
  • der Bereich der Erneuerbaren Energien zeigt zukunftsweisende Technologien;
  • die Regionalgeld-Bewegung informiert über alternative Geldkreisläufe;
  • die Spirituellen äußern sich z.B. zum Thema Menschenbild, erstellen Flyer darüber, was sie  eigentlich wollen;
  • ethisch-ökologische Banken zeigen Unterschiede zum konventionellen Bankgeschäft auf;
  • Alternativ-Unternehmen präsentieren ihre Produkte, beschreiben ihre Unternehmensphilosophie und –kultur;
  • Beispiele aus der Direkten Demokratie durch Volksabstimmung werden ebenso sichtbar wie Alternativen zum Kapitalismus;
  • die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens wird einer größeren Öffentlichkeit zugänglich;
  • die Alternativ- bzw. Komplementär-Medizin stellt Informationen zur Verfügung;
  • Plakate, Informationsmaterial und ideenreiche, kreative Ausdrucksformen lassen den Tag zu einem Happening werden. Musikgruppen, Theaterleute, Tänzer und Künstler ergänzen das Informationsangebot;
  • Flankierende Veranstaltungen, von einzelnen Initiativen organisiert, schmücken den Tag zusätzlich.

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Wer „macht“ das Frühlingsmärchen?

Wir alle!
Zwar hat der Initiator die Idee des Frühlingsmärchens formuliert und ist, zusammen mit einer wachsenden Gruppe an MithelferInnen, wesentlich an der Organisation beteiligt;  das Frühlingsmärchen kann als großes Event aber erst durch die Beteiligung von uns allen entstehen.

Daher sind alle engagierten Menschen, Initiativen, Organisationen und Unternehmen, die konstruktiv zu einem substantiellen Wandel beisteuern wollen, herzlich zur Teilnahme eingeladen!

Den konkreten Inhalt und die Darstellungsform der jeweiligen Lösungsangebote bestimmen die TeilnehmerInnen selbst; es bleibt ihrer Kreativität überlassen, ihre Visionen konkret zum Ausdruck zu bringen.

Eine solidarische Teilnahme ohne eigenen Lösungsvorschlag ist natürlich ebenso möglich und erwünscht!

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Was haben die Ideen von Joseph Beuys damit zu tun?

Wir werden eine bunte Mischung von Gestaltungs- bzw. Lösungsansätzen kennen lernen für das, was wir brauchen: eine Soziale Plastik (im Sinn von Joseph Beuys) als sozialen Organismus, der als ein Kunstwerk anzusehen ist.

Die Zeitschrift "WIR Menschen im Wandel" bezeichnete in ihrem Beitrag zum Frühlingsmärchen den Event selbst schon als "soziale Plastik des Wandels".

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Warum der Name Frühlingsmärchen?

Vom beabsichtigten Esprit ist das "Frühlingsmärchen“ angelehnt an das mit der Fussball-WM 2006 stattgefundene "Sommermärchen“, einem bundesweiten Event in Deutschland, der viele mit seinem offenherzigen und toleranten Gemeinschaftserleben begeisterte. Ein wunder-schönes Erlebnis im Sinne eines nicht für möglich gehaltenen Ereignisses wurde damals wahr und bildete damit den ursprünglichen Hintergrund für die Namenswahl.

Aktuell wird im Rahmen der Occupy-Bewegung vom Global Spring als Sammelbegriff für die im Mai 2012 weltweit entstehenden Aktionen gesprochen. Auch wenn bei diesen Aktionen der Protest weiterhin ein starker Motivator sein mag, geht es ebenfalls um das Finden und Leben von Lösungsmöglichkeiten.

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